Donnerstag, 15. März 2007

Schweizer Käse

Wer die Schweiz bislang für einen Hort der Stabilität und des Friedens gehalten hat, sollte umdenken. Die Eidgenossen folgen nun nämlich dem Vorbild renommierter Schurkenstaaten und greifen harmlose Nachbarländer militärisch an. Hier die Details.

Dienstag, 13. März 2007

The Great Global Warming Swindle

Nun habe ich ihn mir endlich einmal selbst angesehen, den Film The Great Global Warming Swindle. Er bringt keine neuen Infos, leidet unter einigen obskuren Interviewpartnern und wird zum Schluß beinahe unerträglich pathetisch, aber trotzdem sollte man ihn gesehen haben. Die Treibhauseffekt-Debatte wird meiner Meinung nach allmählich einfach zu gefährlich, als daß man sie ignorieren könnte. Immerhin zwei Punkte arbeitet der Film gut heraus:

1. In der Debatte geht es weder um Wissenschaft noch um Umweltschutz, sondern um handfeste politische und wirtschaftliche Interessen. Gleich mehrere gesellschaftliche Gruppen benutzen sie als politische Aktie, deren Wert gerade kräftig steigt.

2. Wenn man die Warnungen der Treibhausfraktion ernst nähme, müßten Milliarden Menschen darunter leiden. Dummerweise ausgerechnet die Ärmsten der Armen.

Leider geht das aus meiner Sicht wichtigste Argument gegen die Treibhaushysterie im Film etwas unter: Es gibt keine einzige belastbare Klimaprognose, die sich über Jahrzehnte als richtig herausgestellt hat. Die besten Gesprächsbeiträge im Film kommen meiner Meinung nach von Patrick Moore, dem Greenpeace-Abtrünnigen. Wenigstens wegen ihm sollte man sich die 75 Minuten Zeit nehmen.

Montag, 12. März 2007

Meinungsfreiheit auf Ägyptisch

Was ist eigentlich von einer Religion zu halten, die die Weltherrschaft fordert, aber gleichzeitig gegen Blog-Artikel von 22jährigen Studenten geschützt werden muß? Und deren Angehörige menschenverachtend reagieren, wenn jemand schreibt, daß sie menschenverachtend reagieren? Nicht übermäßig viel. Das wird dem armen Abd al-Karim Nabil Suleiman leider nichts bringen, denn er muß nun für 4 Jahre ins Gefängnis.

Wenn die Gebrüder Grimm gewußt hätten, welchen Einfluß Märchen im 21. Jahrhundert noch haben!

Ei der DAU

Jeder, der ein bißchen Erfahrung mit Computern hat, weiß:
Software verursacht einen Haufen Probleme.

Jeder, der ein bißchen mehr Erfahrung mit Computern hat, weiß:
Anwender verursachen einen Haufen Probleme.

Die PC-Experten haben darum den schönen Begriff "DAU" geprägt, der für "Dümmster anzunehmender User" steht. In der Regel umfaßt er genau die Gruppe von Computerbenutzern, die selbst einfachste Software nicht begreift, also etwa 90 Prozent.

Das Gegenteil des DAUs ist der Systemadministrator. Viele Systemadministratoren sind schlimme Besserwisser, und die allerschlimmsten Systemadministratoren sind Besserwisser, die mit ihrer Besserwisserei leider fast immer recht haben.

Ein Beispiel für diese Spezies ist Tom.

Heute hatte ich ihn wieder mal in höchster Not zu Hilfe gerufen, weil ein schwerwiegendes Problem bei einer Datenbank auftrat. Grrrr, diese verdammte Datenbank! Immer hat man Ärger mit ihr. Nun ja, durch ein paar Analysen konnte Tom schnell nachweisen, daß das Problem nicht bei der Datenbank lag, sondern bei ... Nun, man kann sich das denken. Wenn man mit Systemadministratoren zu tun hat, kann man sich dummerweise nie herausreden. Alles wird kontrolliert, am Ende kommt alles ans Tageslicht.

Toms Name auf der Spieleplattform Little Golem lautet Technolion (bitte englisch aussprechen). In Zukunft werde ich ihn nur noch Controlion nennen. Das wird dann natürlich deutsch ausgesprochen, also wie "Petroleum". Strafe muß sein.

Samstag, 10. März 2007

Der Tollhauseffekt

Den deutschen Medien ist es schon immer schwergefallen, zu aktuellen Nachrichten und Themen vernünftig Stellung zu beziehen. Ein großes Problem liegt in der sogenannten Kollegenorientierung: Journalisten schauen oft darauf, was andere Journalisten so schreiben, vor allem die von Prestigeblättern. Und so kann es dann schnell zu uniformer Berichterstattung kommen. Vor allem bei Themen, die eigentlich viel Gehirnschmalz und Recherchezeit erfordern - zwei Ressourcen, die deutschen Journalisten in immer geringerem Maß zur Verfügung stehen.

Selten war der Irrsinn aber größer als derzeit beim Lieblingsphänomen aller Alarmisten, dem Klimawandel. Beim Blick in F.A.Z. oder Spiegel bekommt man den Eindruck, die Welt stünde vor einer gigantischen Katastrophe. Statt die Analysen und Prognosen der Klimaforscher kritisch zu hinterfragen, wird munter jeder Quatsch abgedruckt, den man in die Finger bekommen kann. Mit der Folge, daß gegenüber der Politik enormer Handlungsdruck aufgebaut wird. Die EU hat sich jetzt ja verpflichtet, bis 2020 ihre CO²-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 20 Prozent zu verringern. Am Weltklima wird diese Entscheidung nicht das Geringste ändern, dafür aber sehr viel Geld kosten. Dieses Geld steht dann höchstwahrscheinlich für sinnvollen Umweltschutz nicht mehr zur Verfügung.

Wer sich länger als 5 Minuten mit Statistik beschäftigt hat, weiß, daß sich jedes Phänomen leicht modellieren läßt, wenn man das Modell nachträglich konstruiert. Wenn also ein Klimaforscher im Jahr 2007 ein Modell vorstellt, das das Klima der letzten 30 Jahre gut abbildet, liegt der Erkenntnisgewinn bei null. Wenn er aber im Jahr 2007 ein Modell vorschlägt, das das Klima der nächsten 30 Jahre abbildet, sieht die Sache schon ganz anders aus.

Nun die Preisfrage: Wieviele Klimamodelle aus den 70ern haben die Temperaturentwicklung der letzten 30-35 Jahre richtig vorhergesagt? Lösung: kein einziges. Und ob die heutigen Klimamodelle besser sind, werden wir erst in einigen Jahrzehnten wissen. Unsere Journalisten tun aber so, als hätten wir bereits Gewißheit. Und daß sich die Klimaforscher höchstens sporadisch mit anderen Einflußgrößen wie der Sonnenaktivität befaßt haben, interessiert die Medien ebenfalls nicht. Das ist bestenfalls grob fahrlässig.

In England ist man vielleicht schon einen Schritt weiter, wenn auch nur einen kleinen. Der (halb-)öffentlich-rechtliche Sender Channel 4 hat jetzt den (sehr kontroversen) Film The Great Global Warming Swindle vorgestellt, der wohl als Antwort auf Al Gores An Inconvenient Truth zu verstehen ist.

Vielleicht kann er ja dazu beitragen, die Debatte zu versachlichen. Etwas mehr Skepsis kann bestimmt nicht schaden.

Freitag, 9. März 2007

Panoptikum des urbanen Lebens

Bei einer Suppe erzählt mir Lena von ihrem aktuellen Projekt: Sie fastet, jedenfalls ein bißchen. Denn sie verzichtet nicht auf Nahrung generell, sondern nur auf Süßigkeiten - dies allerdings mit schärfster Konsequenz. Anschließend schlendern wir wie üblich zur Coffee Box. Während ich noch ihre Disziplin bewundere, bestellt sie eine heiße Schokolade, deren Milchschaum verdächtig nach Sahne aussieht. Studenten und Kongruenz, ein leidiges Thema!

Kurz darauf in der Kaiserstraße entdecke ich vier Gestalten, die zur Freude der Passanten lustigen Gypsy-Jazz spielen. Kein zwei Minuten später rauscht ein Mannschaftswagen der Polizei vorbei und löst die unangemeldete Musikdarbietung auf. Warum schicken sie nicht gleich ein Überfallkommando? Immerhin können Klarinetten und Gitarren durchaus als Hieb-, schlimmstenfalls vielleicht sogar als Stichwaffen eingesetzt werden.

Knapp 50 Meter springt mich eine unverschämte Werbegöre an und behauptet, daß Fitness "doch sicher ein wichtiges Thema" für mich sei, oder? Werbung ist irgendwie unappetitlich.

Organisiertes Versprechen

Im Briefkasten finde ich einen anonymen Drohbrief, der mir das Blut in den Adern gefrieren läßt. Auf dem Umschlag kleben ausgeschnittene Buchstaben, im Inneren steckt ein rotgetränktes Taschentuch mit einer Gummiheuschrecke. Absender: "Münte".

Wer kann bloß hinter dieser Teufelei stecken? Mein erster Verdacht fällt natürlich auf den Zinker, der allerdings ein wasserdichtes Alibi hat: Er weilt derzeit auf Kuba. Dann ahne ich, woher der Wind weht. Offenbar ist die Karlsruher Zockermafia hinter mir her, und zwar in Person eines ihrer Paten, den man hier nur "Primadonna" nennt. Primadonna ist in der ganzen Stadt gefürchtet für seine eiskalte Geschäftemacherei. In einem Handel mit mir machte er einst die sagenhafte Rendite von 1.900 Prozent, ohne mit der Wimper zu zucken. Nun möchte er wohl noch mehr aus mir herauspressen. Die Heuschrecken fallen ein ...

Donnerstag, 8. März 2007

Ich war's nicht

Ich werde am hellichten Tage beim faulen Spazierengehen in Rinklingen beobachtet - und das als Selbständiger! Danni ist empört. Völlig zu recht, wie ich meine. Ich bin kurz davor, meine Schuld zu gestehen, als ich mir die Sache noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Wo um Himmels willen liegt Rinklingen? Genauere Recherchen ergeben, daß es sich um einen Vorort der Melanchthon-Stadt Bretten handelt. Ich war allerdings schon mindestens ein Jahr nicht mehr in Bretten und folglich auch nicht in Rinklingen - Alibi gesichert. Habe ich einen Doppelgänger?

Mittwoch, 7. März 2007

Tierisch

Die Pfalz ist für alles Mögliche bekannt: gemütliche Winzer, Obst- und Gemüsehöfe, Birne und Kurt Beck. Nur wenige aber wissen, daß die Pfalz auch ihre glamourösen Seiten hat. Keine 5 Kilometer von Kandel befindet sich eine der wichtigsten Ausbildungsstätten der deutschen Filmwirtschaft. Die Filmtierschule Zimek bereitet Katzen, Hunde und andere Viecher auf ihren großen Einsatz im Fernsehen oder im Kino vor.

Lustig ist der Name des Ortes, in dem die Schule ihren Sitz hat: Minfeld. Beim Betreten hat man stets ein mulmiges Gefühl ...

Dienstag, 6. März 2007

David gegen Go-liath

Eine Unmöglichkeit ist geschehen - ich habe ein Go-Match gegen einen 10-Kyu-Spieler gewonnen! Mir ist vollkommen schleierhaft, wie das passieren konnte. Normalerweise hat ein 18er-Kyu-Würstchen wie ich gegen einen so viel besseren Spieler nicht den Hauch einer Chance. Vielleicht lag es an meiner extrem defensiven Eröffnung. Normalerweise hätte mein Gegner als Schwarzer viel aggressiver spielen müssen, immerhin mußte er ein Komi von 5,5 aufholen.

Sonntag, 4. März 2007

Spielenachmittag

Wir treffen uns mal wieder zu einem Spielenachmittag bei Anja. Nach einer Aufwärmrunde Sticheln kann ich die anderen völlig überraschend zu einem Klassiker überreden, der sonst praktisch nie auf den Tisch kommt: Intrige. Bei diesem Spiel geht es darum, Gelehrten möglichst lukrative Posten an Fürstenhöfen zu verschaffen. Dazu trifft man mit den anderen Spielern Vereinbarungen: "Ich schicke meinen Chemiker auf Deine 6.000-Dukaten-Stelle, und dafür bekommt Dein Theologe meinen 6.000-Dukaten-Job - O.K.?" Das Schöne: Man muß sich nicht an die Vereinbarungen halten. Am Ende gewinnt derjenige, der die anderen am glaubhaftesten belügt. Also Doris.

Was mich an Intrige immer wieder fasziniert, ist die Tatsache, daß oft der ehrlichste Spieler gewinnt. Für Kinder und Jugendliche ist es also völlig ungeeignet, sie bekommen sonst ja eine vollkommen falsche Vorstellung von der wahren Geschäftswelt.

Anja hat übrigens gerade einen vierbeinigen Mitbewohner: Lionel, einen überaus schlecht erzogenen Foxterrier, dessen Name auch noch auf O betont wird. Roger und ich sind uns ausnahmsweise mal einig - wir haben selten einen neurotischeren Hund erlebt. Anja muß ihn glücklicherweise nur noch eine Woche ertragen, dann kommen seine Besitzer aus dem Urlaub zurück.

Samstag, 3. März 2007

Badriotismus

Das Karlsruher Fächerbad dürfte das Lieblingsschwimmbad aller Beamten sein. Die Eintrittspreise des Hauses sind nämlich dermaßen kompliziert und unverständlich, daß praktisch niemand den jeweils gültigen Preis herausfinden kann. Kleine Aufgabe: Wieviel muß man bezahlen, wenn man am Montag von 9 bis 11 Uhr schwimmen gehen möchte und keine Bonuskarte besitzt - dafür aber eine rote Badehose? Und wieviel, wenn man statt dessen einen gelben Badeanzug trägt? Alle wichtigen Angaben zur Lösung finden Rätselfreunde hier.

Mir ist es nach mehr als 6 Jahren endlich gelungen, eine Jahreskarte für Abendschwimmer zu erstehen (73 Euro - vermute ich zumindest), und so ziehe ich mal wieder gemütlich meine Runden. Selbstverständlich erst nach 21 Uhr - vorher ist es meist viel zu voll im Becken. Nach der Planscherei stoße ich im Umkleidebereich auf eine Horde grölender Halbstarker und fürchte das Schlimmste. Ich höre nur heraus, daß man demnächst noch zur "Tanke" möchte. Alkoholhaltige Getränke abends bei Aral kaufen, das ist mal wieder typisch für unsere verdorbene Jugend! Doch plötzlich kippt die Stimmung. Es geht gar nicht um Bier, sondern um Lutscheis! Die jungen Herren diskutieren detailliert und durchaus sachlich die Vorzüge verschiedener Sorten und einigen sich schließlich auf Nogger Choc. Dann stimmen sie ganz unvermittelt einen Lobgesang auf Karlsruhe ein, und zwar gar nicht mal unmelodisch!

Ehrliche Zufriedenheit, das Fundament badischen Selbstverständnisses. Und warum auch nicht! All diese Jugendlichen werden einen Ausbildungsplatz erhalten, einige werden an der Eliteuni KA studieren, und einige werden sich mit einer Softwarefirma selbständig machen und reich werden.

Vielleicht sind die Eintrittspreise des Fächerbades ja strategisch gedacht. Wer bereits früh im Leben analytisch herausgefordert wird, hat später mehr Erfolg im Leben. Nach PISA ist eben alles pädagogisch.

Freitag, 2. März 2007

Elektronisches zur Nacht

Elektronikabend im Jazzclub. Das Trio 2nd Outlet produziert merkwürdige Geräusche. Man kann die Klänge auf der Bühne mit demselbem Recht Musik nennen, wie man Gras zu den Nahrungsmitteln zählen kann. Das ist ja alles nicht uninteressant, aber sowas hat man doch auch vor 20 Jahren schon gespielt? Im ZKM habe ich jedenfalls schon weitaus Experimentelleres gehört. Die SWR-Jazzredaktion scheint allerdings zufrieden zu sein und schneidet fleißig mit, Ausstrahlung irgendwann im Mai.

Boris und ich nutzen die Zeit bestmöglich und plaudern über ein nicht gänzlich anderes Thema, nämlich Wildschweinjagd in Berlin.

Komm, geh fort!

Na sowas, in der Karlsruher Stadtwiki gibt es inzwischen ja sogar ein Mundartlexikon! Daß der europaweit renommierte Kulturstandort Unteröwisheim "Unnaroise" ausgesprochen wird, wußte ich schon länger, aber der "Schnoogebobbl" ist mir neu. Hajo, so isch's halt gworre ...

Donnerstag, 1. März 2007

Weinstube Bundschuh

Über Grötzingen müßte man eigentlich nicht viel erzählen, gäbe es dort nicht die Weinstube Bundschuh. Sie gehört zum Durlacher Sternelokal Zum Ochsen und wird vom Elsässer Bernhard Helf betrieben, der sein Wild praktischerweise gleich selbst schießt (übrigens irgendwo in der Nähe von Bitche). Das Besondere am Bundschuh ist das Gebäude. Es wurde im Jahr 1453 errichtet und gehört damit ganz offiziell zu den ältesten Häusern Karlsruhes. Durchaus bemerkenswert, weil die badische Metropole ja erst 1715 gegründet wurde!

Wir waren jedenfalls schon nicht lange mehr da und finden, daß es mal wieder Zeit für eine heimelige Zusammenkunft bei Speis und Trank ist. Und so finden sich die Weinfreunde Stefan, Andrea, Michael, Günther und ich an Tisch Nummer 1 ein, gleich neben dem Eingang. Noch gemütlicher wäre wohl Tisch Nummer 2, aber der bietet bedauerlicherweise nur zwei Gästen Platz - das wäre wohl etwas zu knapp für uns, jedenfalls vor dem Genuß entsprechender Mengen Wein.

Bis auf Stefan bestellen wir alle Hirsch, zu dem der Patron einen zurückhalten Bordeaux aus Saint-Estèphe empfiehlt. Eine Spur zu zurückhaltend, findet glücklicherweise auch Günther - und der muß es seit zwei Wochen ja eigentlich wissen. Beim Dessert entscheide ich mich dann aus Gewohnheit für die unwiderstehliche Crème brûlée. Besser kann man sie in Karlsruhe kaum bekommen, auch wenn sie diesmal vielleicht eine Spur mehr Wärme vertragen könnte.

Apropos Wärme: Gegen Ende des Abends entbrennt eine hitzige Debatte, wo man denn nun am schönsten Weine trinken könne, in Grötzingen oder doch in Durlach? Wir kommen zu einem salomonischen Urteil. Das LetscheBacchus in Durlach ist weiterhin die gemütlichste Weinstube der Stadt, der Bundschuh aber sicher die urigste.