Mittwoch, 16. Dezember 2009

Foodquatsch

Foodwatch hat es mal wieder mit einer wichtigen Meldung ins Boulevardmagazin Spiegel online geschafft. Diesmal haben die Jungs & Mädels um Frontmann Thilo Bode eine erschreckende Offensichtlichkeit enthüllt: Auf den Verpackungen von Lebensmitteln steht genau das, was in den Lebensmitteln drin ist! Wenn also Dr. Oetker behauptet, daß der Kakao in einem Pudding 75 Prozent Schokolade enthält, enthält er genau 75 Prozent Schokolade. Eine ungeuerliche Dreistigkeit der Lebensmittelgiganten!

Foodwatch ist selbstverständlich eine seriöse Verbraucherschutzorganisation, der es keinesfalls um folgende Doppelgleichung geht: mediale Aufmerksamkeit = höhere Spendeneinnahmen = sichere Foodwatch-Arbeitsplätze.

Kommentare:

  1. Naja, Verpackungen richtig zu lesen macht ja auch Arbeit... Viel einfacher, ein Gesetz zu fordern.

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  2. Man sollte Lebensmittel einfach verbieten, dann hat man dieses schlimme Problem grundsätzlich gelöst.

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  3. Also ich finde die Hinweise von Foodwatch gut. Denn worum es im Kern geht, ist ja, dass das was die Verpackung suggeriert nicht in der Verpackung drin ist.
    Und ich finde auch, wenn Bertolli schreibt "mit feinstem Olivenöl", dieses aber nur 2,5% der gesamten Öls ausmacht, dann ist das doch eine Meldung wert.

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  4. Wie wär's eigentlich, wenn man zur Abwechslung mal an politische Werbung dieselben Maßstäbe anlegen würde wie an kommerzielle Werbung?

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  5. Erstmal, diese Massstäbe sind gut. Solche Meldungen tragen dazu bei, dass sich der eine oder andere näher anguckt, was er da kauft.
    Zweitens, ja solche Massstäbe oder noch strengere wären für die Politik gut. Dass man sie aber da nicht einführt (einführen will oder wie auch immer), ist ein separates Problem.

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