Freitag, 29. August 2008

Warum in die Ferne schweifen,
wenn die Nahe liegt so nah

Streng fachliche Verkostung im Weinforum. Diesmal geht es um Rieslinge von der Nahe. Joachim Rieth-Vogt war wieder mal gemein und hat gleich zwei Piraten eingeschmuggelt, die es herauszufinden gilt. Höchst angestrengt probiert die weinselige Runde die zwölf Kandidaten, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Tropfen sind minimal. Der eine ist ein bißchen knackiger, der andere ein bißchen weicher, ein dritter vielleicht ein wenig vegetativer. Aber tolle, sehr gut trinkbare Rieslinge sind sie allesamt.

Am Ende landet die Grauschiefer-Spätlese vom Weingut Lindenhof auf dem ersten Platz. Mein Favorit ist allerdings der Riesling S von Rainer Marx aus Windesheim, der einen interessanten, aber sehr zarten Nebenton mitbringt. Ach ja, die Piraten stammen übrigens aus Baden-Baden und Forst in der Pfalz.

Als wir auch noch die Flaschenpreise erfahren, ist das Erstaunen groß: Die Weine kosten zwischen 4 Euro und 9,20 Euro. Auf an die Nahe!

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